Zistrosentee als Vorbeugung bei Zwerchfellbruch | Hiatushernie

zwerchfellbruch operationDer Zwerchfellbruch

Das Zwerchfell ist ein Muskel, der Brusthöhle von der Bauchhöhle trennt. Zudem ist eine seiner Aufgabe die Mitwirkung bei der Atmung. Liegt ein Zwerchfellbruch (Zwerchfellhernie oder Hiatushernie) vor, können die inneren Organe aus dem Bauchraum durch den Zwerchfellbruch in den Brustraum gleiten und in den Bruch eingeklemmt werden. Ein Absterben dieser eingeklemmten Organe kann die Folge davon sein. Bei leichteren Beschwerden kann eine Therapie mit Medikamenten eine Lösung sein, jedoch sollte bei größeren Beschwerden oder Einklemmungen eine Zwerchfell-OP durchgeführt werden. Ein Facharzt für Gastroenterologie im Bereich der Inneren Medizin oder auch ein Lungenspezialist (Pulmologe) kann Sie da beraten.

Zwerchfellbruch Symptome

Es gibt beim Zwerchfellbruch zwei Arten, der angeborene und der erworbene. Der angeborene Bruch ist meist eine Fehlentwicklung die im Mutterbauch bereits entsteht. Der erworbene Bruch kann verschiedene Ursachen haben. Die Symptome dafür sind aber relativ gleich: Schluckbeschwerden (Steakhouse-Syndrom) bei größeren Nahrungsstücken, Refluxbeschwerden auch Sodbrennen, Schmerzen im unteren Brustbereich oder auch Schmerzen in der Magengegend. Zudem kann es vorkommen das der Stuhlgang schwarz und glänzend ist, dies deutet meist auf eine Blutung oberhalb des Dünndarmes hin. Diese Art von Blut im Stuhl nennt man Meläna Bei leichteren Beschwerden empfiehlt sich ein dringender Termin beim Arzt, jedoch bei starken Schmerzen umgehend den Notdienst anrufen.

Zwerchfellbruch Ursache

Wie bereit erwähnt, gibt es zwei Arten des Zwerchfellbruches: angeboren und erworben.

Der angeborene Bruch

ensteht bereits im Mutterleib zwischen der 4. und 12. Schwangerschaftswoche. Während dieser Schwangerschaftszeit bildet sich das Zwergfell in zwei Phasen aus, hierbei kommt es zu einer Störung und es entsteht ein Defekt im Zwergfell. Durch diese Entstehungsstörung können sich nun Bauchanteile in den Brustkorb verlagern. Da zu Beginn Organhüllen wie zum Beispiel das Bauchfell noch nicht ausgebildet sind, liegen die Organe frei in der Brusthöhle. Neugeborene mit einem solchen Defekt schweben meist in Lebensgefahr!

Der erworbene Bruch

entsteht in der Regel bei Erwachsenen Menschen, meist ältere wie Senioren. Dies kann vorkommen wenn man den Bauch „presst“, also beim starken pressen beim Stuhlgang, starkes ausatmen, während Sit-Ups im Sport und beim generellen anspannen der Bauchmuskulatur. Auch starkes Übergewicht und eine Schwangerschaft kann zu einem Bruch des Zwergfelles führen, wobei dieser bei Abnahme bzw. Geburt meist wieder zurückbildet. Menschen mit Bindegewebsschwäche sowie ältere Menschen haben zudem ein hohes Risiko-potential einen Zwergfellbruch zu erleiden.

Zwerchfellbruch Diagnose

Die meisten Brüche werden eher zufällig bei Kontrolluntersuchungen oder Beschwerden ( z.B. Sodbrennen) beim Arzt festgestellt. Sollte hierbei der Verdacht sein das es sich beim Patienten um einen Zwerchfellbruch handelt, folgen meist weitere Untersuchungen. Hier können es verschiedene Methoden sein, zum einen kann mittels Kontrastmittel eine Röntgenaufnahme gemacht werden und/oder eine Magenspiegelung mit einem Endoskop und/oder eine Speiseröhrendruckmessung durch eine Sonde und/oder einer Kernspintomografie bzw. Computertomografie. Bei Föten (ungeborene Babys) kann man das mittels Ultraschall messen.

Zwerchfellbruch Behandlung

Ein Bruch des Zwerchfell muss nicht immer operiert werden, das entscheidet aber der behandelnde Arzt. Hier werden dann in der Regel Medikamente zur Verringerung der Magensäurebildung verschrieben. Auch sollte man, falls nötig sein Lebensstil ändern. Mehr Bewegung, gesunde Ernährung…besonders spätes Essen vor dem Schlafen kann eine Linderung herbeiführen. Regelmäßig einen Polyphenolreichen Zistrosentee trinken kann zudem auch dazu beitragen!

Muss der Bruch allerdings operiert werden gibt es verschiedene Methoden die der Chirurg anwenden kann. Einmal das erneute platzieren und vernähen der Zwergfelles an Speiseröhre und Magen, wobei der Bruch wieder in die richtige Lage in der Bauchhöhle geschoben wird oder bei schlimmeren Brüchen das einsetzen eines Netzes um die Lücke zu schließen.


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